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Essen gegen Krebs?!

Essen gegen Krebs?!

Der Mensch ist, was er isst. Unsere Ernährung beeinflusst unser gesamtes Leben und insbesondere unsere Gesundheit. Wer schon als junger Mensch gesund isst, kann viel für seine Gesundheit tun. Wie Ernährung und Krebsentstehung zusammen hängen und wieso scharfer Senf vor Krebs schützen könnte erklärt Professor Mersch-Sundermann.

Mensa, Döner oder doch zum Chinesen? Für Studierende ist die Auswahl und Vielfältigkeit des Mittagsangebots ziemlich groß. Oft spielt der Geldbeutel die entscheidende Rolle bei dem, was auf den Tisch kommt. Je günstiger, desto besser.

Doch was günstig ist, ist nicht unbedingt gesund. Die Ernährung kann sich schon in jungen Jahren positiv oder eben auch negativ auf unsere Gesundheit, und damit auch auf die Krebsentstehung, auswirken.

Krebs entsteht über Jahre

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sind Krebserkrankungen die zweithäufigste Todesursache nach Herzerkrankungen in Deutschland. Die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. (GEKID) und das Robert-Koch Institut schätzen, dass in Deutschland 2006  229.200 Neuerkrankungen bei Männern und 197.600 Neuerkrankungen bei Frauen auftraten.

Aber Krebs ist nicht  wie eine Grippe, die plötzlich kommt und schnell wieder geht und Krebs ist nicht gleichbedeutend mit einem Tumor. Ein Tumor wird als abnormal große Zellmasse definiert, aus der sich in einem mehrstufigen Prozess Krebs bilden kann.

Von Krebs wird dann gesprochen, wenn sich Zellen unkontrolliert im Körper ausbreiten. Falls diese sich an Stellen ansiedeln, wo sie sich normalerweise nicht befinden, bilden sich sogenannte Metastasen.

Professor Dr. med. Volker H. Mersch-Sundermann, Ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltmedizin & Krankenhaushygiene in Freiburg, untersucht mit seiner Forschungsgruppe schon seit Jahren die Tumorentstehung und wie sich diese verhindern lässt.

„Tumorentstehung ist ein Prozess, der sich über Jahrzehnte ausdehnt. Dieser Prozess beginnt mit einer Initiation, also einem Ereignis, bei der eine Zelle entsteht, die sich ungehemmt vermehren kann“, erklärt er.

Dieses Ereignis könne durch Substanzen ausgelöst werden, die zum Beispiel die DNA schädigen. Wenn mehrere Effekte zusammen kämen, könne dies in einem sehr komplexen Prozess zu einem Tumor und schlussendlich auch zum Krebs führen.

Solche DNA-schädigenden Substanzen werden Karzinogene genannt. Dazu gehören beispielsweise Polyzyklische Wasserstoffe, die im Tabakrauch vorkommen, sich aber auch auf einer gebratenen Wurst befinden. „So setzen Sie in jungen Jahren vielleicht schon die Initiation des Tumors, den sie dann erst mit 65 bekommen“, sagt Sundermann.

Kohl ist gesund – Senf auch

Es gibt aber auch Nahrungsmittel die vor Krebs schützen können. So fand Professor Sundermann mit seiner Forschungsgruppe Mitte dieses Jahres heraus, dass scharfer Senf vor Krebs schützen könnte.

Sekundäre Pflanzenstoffe im Senf könnten gut für die Gesundheit sein. Aber scharf muss er sein.

„Schon 1950 fanden Forscher heraus, dass Menschen, die viel Kohl essen, ein geringeres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken“, sagt Professor Sundermann.

Der Grund seien die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die auch im Senf vorkämen. In besonders hoher Konzentration lägen sie im scharfen Senf vor, daher komme nämlich die Schärfe des Senfs. Professor Sundermann und sein Team konnten zeigen, dass Zellen, die zuvor mit einem karzinogenen Stoff behandelt wurden, bei Senfzugabe eine deutlich geringere Zahl an DNA-Schäden aufwiesen, als Zellen ohne Senfzugabe.

Ähnliche Effekte konnten die Freiburger Forscher beobachten, als 16 Probanden 5 Tage lang 20 Gramm scharfen Senf mit Brot aßen, nachdem sie zuvor auf jegliche andere Nahrungsmittel, die ebenfalls sekundären Pflanzenstoffen enthielten, verzichteten.

„Zellen aus dem Blut der Probanden hatten eine verbesserte Fähigkeit mit Karzinogenen umzugehen“, erklärt Sundermann.

Doch wie viel Senf und wie regelmäßig man ihn zu sich nehmen müsse, um eine Wirkung zu erzielen, könne man noch nicht sagen. „Längerfristig müsste man schauen, ob „Senfesser“ weniger Tumore entwickeln.

Ein DNA-Schaden an sich ist nämlich noch kein Krebs“, sagt Sundermann. Deshalb könne man zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen, dass scharfer Senf vor Krebs schütze. Warum aber diese Stoffe das Entstehen von DNA-Schäden verringern können, sei ebenfalls noch nicht vollständig geklärt.


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